Zum Hauptinhalt springen

Sternsinger im Rathaus Aiterhofen

Sternsinger zu Besuch im Rathaus

 

Aiterhofen. Königlichen Besuch gab es kürzlich im Rathaus in Aiterhofen, den Bürgermeister Adalbert Hösl freudig zusammen mit Pfarrer Heinrich Weber begrüßte. Die Sternsinger der Pfarrei brachten den Segen des Christuskindes ins Haus und sammelten dabei für Kinder in Not – insbesondere für Projekte des Kindermissionswerkes in Bangladesch. Der Bürgermeister zeigte sich sehr erfreut und betonte die lange Tradition der Heiligen-Drei-Könige, die von Haus zu Haus gehen und mit dem „christus mansionem benedicat“ den Segen in die Häuser tragen. Auch für die Entscheidungen, die im Rathaus zu treffen sind, sei dies besonders wichtig. Begleitet wurden die Sternsinger auch von Pfarrgemeinderatssprecher Manfred Sagstetter. Unser Bild zeigt die Sternsinger im Rathaus.

Zurück zu Aktuelles

Aiterhofen, Geltolfing

Weiterlesen … Sternsinger im Rathaus Aiterhofen

  • Aufrufe: 2099

Ministrantenaufnahme 2025 Aiterhofen

Unser Bild zeigt in der unteren Reihe die neuen Ministranten mit Pfarrer Heinrich Weber und Diakon Heribert Schambeck sowie die ausscheidenden Ministranten in der hinteren Reihe mit der Ministrantenbeauftragten Silvia Sagstetter

Ministrantenaufnahme in Aiterhofen:

Im Rahmen der Vorabendmesse zum Christkönigssonntag wurden am Samstag in der Pfarrkirche St. Margareta Aiterhofen sechs neue Ministranten feierlich in ihr Amt eingeführt. In seiner Predigt ging Pfarrer Heinrich Weber auf das Spiel „Kaiser, wie viele Schritte darf ich gehen?“ ein, in dem sich klassische Vorstellungen von einem Herrscher erhalten hätten, der blind Befehle gebe, nach denen sich seine Untertanen zu richten hätten. Ganz anders sei der König am Kreuz, der den Menschen auf Augenhöhe begegne und sie ernst nehme mit ihrer Lebensgeschichte und ihrem persönlichen Hintergrund. Ein besonders feierlicher Moment war die Einkleidung der neuen Ministranten durch die Oberminis. Neu aufgenommen wurden Magdalena Oswald; Tobias Pfliegl; Lena Reisinger; Ferdinand Rust; Franz Sax und Romy Stahl. Zum Abschluss der Messe wurden sechs Ministranten mit einer Urkunde und einem Präsent der Pfarrei verabschiedet: Sophia Schwarzmüller; Anna Prasch, Julia Laumer, Michael Seidl, Fabian Satorius und Nina Engl. Besonders bedankte sich Pfarrer Weber bei den Ministrantenbeauftragten Silvia Sagstetter unterstützt von Manfred Sagstetter, sowie Mesnerin Doris Bräu und den Oberministranten für ihr Engagement für die derzeit 45 Ministranten in Aiterhofen-Geltolfing.  

Zurück zu Aktuelles

Aiterhofen, Geltolfing

Weiterlesen … Ministrantenaufnahme 2025 Aiterhofen

  • Aufrufe: 2045

Ehejubiläum 2025 AHO/GEL

Gemeinsamer Glaube, fester Halt: 15 Ehepaare erneuern ihr Eheversprechen in Aiterhofen

Aiterhofen (fd) – Ein besonderer Abend der Dankbarkeit, Erinnerung und Verbundenheit erfüllte am Samstag die Pfarrkirche Aiterhofen. Fünfzehn Ehepaare aus der Pfarrei Aiterhofen–Geltolfing erneuerten dort ihr Eheversprechen – manche nach 20 gemeinsamen Jahren, andere bereits nach beeindruckenden 65 Ehejahren.

Zelebriert wurde der feierliche Gottesdienst von Pfarrer Heinrich Weber, der den Jubelpaaren im Namen der gesamten Pfarrgemeinde herzlich gratulierte. Musikalisch umrahmte Gottfried Cech an der Orgel die Feier und verlieh dem Abend eine besonders festliche Note.

In seiner Predigt hob Pfarrer Weber hervor, wie wertvoll und zugleich außergewöhnlich es geworden sei, dass Paare so viele Jahre Seite an Seite durchs Leben gehen. Er bat um Gottes Segen für ihren weiteren gemeinsamen Weg und stellte das Symbol des Ankers in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Der Anker, so der Pfarrer, stehe für Halt, Vertrauen und Glauben – in stürmischen wie in ruhigen Zeiten. Unsichtbare, aber tragende Kräfte wie Treue, Fürsorge, gemeinsame Werte und der Glaube bildeten das Fundament, an dem sich dieser Anker festhalte.

Im Hinblick auf das Evangelium vom Gang Jesu über das Wasser ermutigte Pfarrer Weber die Paare, nicht nur einander die Hand zu reichen, sondern sie wie Petrus Christus entgegenzustrecken, der als „Anker im Leben“ Begleitung und Orientierung schenke. Besonders im Gebet könne dieser Halt spürbar werden.

Ein bewegender Moment folgte zum Abschluss des Gottesdienstes: Die Ehepaare reichten sich die Hände, empfingen den Einzelsegen und erhielten als Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung einen Olivenholz-Anker aus Bethlehem sowie eine Rose.

Im Pfarrheim fand anschließend eine kleine, herzliche Feier statt. PGR-Sprecher Manfred Sagstetter begrüßte die Gäste und dankte Pfarrer Weber für den würdevollen Gottesdienst. Sein Dank galt ebenso Mesnerin Doris Bräu, Gertraud Hösl für den besonderen Altarschmuck sowie dem Team des Pfarrgemeinderates um Stellvertreterin Barbara Danner.

Die Einladung zum Verweilen, Feiern und zu vielen persönlichen Gesprächen wurde von den Jubelpaaren und Gästen gerne angenommen. So klang ein Abend aus, der die Bedeutung von Liebe, Vertrauen und gelebtem Glauben eindrucksvoll in den Mittelpunkt stellte.

Zurück zu Aktuelles

Weiterlesen … Ehejubiläum 2025 AHO/GEL

  • Aufrufe: 2284

Infoabend zur Pfarrheimsanierung Aiterhofen

Pfarrheim Aiterhofen: Sanierung dringend nötig – Gemeinde signalisiert Unterstützung

Große Einigkeit herrschte beim Informationsabend zur geplanten Sanierung des Pfarr- und Jugendheims: Die Maßnahme ist nicht nur notwendig, sondern auch alternativlos. Pfarrer Heinrich Weber begrüßte in seiner Ansprache besonders Bürgermeister Adalbert Hösl, mehrere Gemeinderäte sowie Altbürgermeister Alfred Krä.

In seinem Rückblick erinnerte der Pfarrer an den bereits 2014 gefassten Beschluss des Pfarrgemeinderats, der mit einer ersten Spende der KAB über 2.500 Euro für eine neue Beschattung eingeleitet wurde. Verwaltungsleiter Thomas Mühlbauer machte deutlich, dass insbesondere brandschutztechnische Mängel eine baldige Umsetzung erforderlich machen. Ohne entsprechende Maßnahmen sei der Betrieb des Pfarrheims langfristig nicht gesichert.

Architekt Bernhard Wörtz stellte die wichtigsten Punkte der geplanten Sanierung vor und nannte eine vorläufige Gesamtkostenschätzung von rund 996.000 Euro. Die Finanzierung soll zur Hälfte durch die Diözese Regensburg getragen werden. Weitere Mittel erhofft man sich von der Gemeinde sowie durch Spenden und Eigenleistungen.

Bürgermeister Hösl sicherte die Unterstützung der Gemeinde nach deren Möglichkeiten zu – insbesondere im Hinblick auf das Jugendheim, dessen Erhalt auch eine kommunale Aufgabe sei. Altbürgermeister Krä erinnerte an frühere Förderungen in Höhe von zehn Prozent und hob die Bedeutung des Pfarrheims für das Gemeindeleben hervor. Pfarrgemeinderatssprecher Manfred Sagstetter lobte die hohe Spendenbereitschaft innerhalb der Pfarrei und warb für weitere gemeinsame Aktionen.

Die Sanierung soll nach Möglichkeit bereits im Winter 2025 starten – sofern die nötigen Genehmigungen bis dahin vorliegen.

 

Bildunterschrift:

v. links: Pfarrer Heinrich Weber, Verwaltungsleiter Thomas Mühlbauer, Kirchenpfleger Michael Danner, Pfarrgemeinderatssprecher Manfred Sagstetter, Architekt Bernhard Wörtz

Zurück zu Aktuelles

Weiterlesen … Infoabend zur Pfarrheimsanierung Aiterhofen

  • Aufrufe: 3838

Interreligiöser Gottesdienst

Drei Religionen vereint: Gemeinsam für Dialog und Frieden

Aiterhofen feiert interreligiösen Gottesdienst

Ein Moment der Begegnung und ein starkes Zeichen des Zusammenhalts: In der Kirche St. Margareta kamen Vertreter des Judentums, des Christentums und des Islams zu einem interreligiösen Gottesdienst zusammen. Diese einzigartige Feier unterstrich, wie wichtig der Dialog zwischen den Religionen für eine friedliche Gesellschaft ist.

Hintergrund des Besuchs der Religionsgemeinschaften sind die von Oberbürgermeister Markus Pannermayr ins Leben gerufenen Straubinger Religionsgespräche, die es nun seit mehr als 10 Jahren gibt. Ziel der Religionsgespräche ist es, Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen miteinander ins Gespräch zu bringen und Brücken zu bauen. Mittlerweile wurde es zur gängigen Praxis, dass sich die verschiedenen Religionen an Hochfesten gegenseitig besuchen. So durfte Pfarrer Heinrich Weber zusammen mit Diakon Heribert Schambeck und Pastoralreferent Pirmin Ströher die Gäste der drei Religionsgemeinschaften begrüßen: Rabbi Mendel Muraiti mit Vertretern der Israelitischen Kultusgemeinde, Imam Bahadir Bayram mit Mitgliedern der muslimischen Gemeinde sowie Pfarrerin Elke v. Winning mit Pfarrer Hasso v. Winning von der evangelischen Gemeinde.

Die Feier stand im Zeichen der Einholung der Sternsinger. In der damit traditionell verbundenen Dreikönigswasserweihe hob Pfarrer Weber die universelle Bedeutung des Wassers hervor. Es stehe in allen drei Religionen für Reinigung, Erneuerung und lebensspendende Kraft. Diese Symbolkraft sei auch ein Auftrag für die Vertreter der Religionsgemeinschaften: Wie Wasser Leben spendet, seien sie dazu aufgerufen, die Kraft des Glaubens als Quelle der Hoffnung und Orientierung für die Menschen zugänglich zu machen. Dies sei eine Aufgabe, die alle Religionen vereine.

Ein bewegender Moment des Gottesdienstes, der in den Worten von Pfarrer Weber „unter die Haut ging“, war die gemeinsame Gestaltung der Fürbitten. Die Vertreter/innen der drei Religionen brachten jeweils ein zentrales Symbol ihres Glaubens mit, erklärten dessen Bedeutung und sprachen eine Fürbitte. Rabbi Mendel Muraiti präsentierte die Menorah, die für die Vollkommenheit der Welt stehe und zugleich die Aufgabe symbolisiere, mit Gottes Hilfe ein Licht für die Welt zu sein. Pfarrer Hasso von Winning legte die Bedeutung des Kreuzes dar, das als Symbol der Befreiung und des Vertrauens den Menschen Mut gebe: Niemand müsse perfekt sein, denn Jesus trage uns und übernehme Verantwortung. Für Meltem Ulusoy ist der Koran ein Wegweiser für ein gelingendes Leben. Er ermutige die Menschen, ihren Verstand zu gebrauchen, insbesondere beim Einsatz für Minderheiten. Sie rief dazu auf, Frauen und Kindern in Familie und Gesellschaft mehr Wertschätzung, Anerkennung und Unterstützung zuteilwerden zu lassen.

Zum Abschluss würdigte Oberbürgermeister Markus Pannermayr den interreligiösen Gottesdienst als kraftvolles Zeichen der Hoffnung. In einer Zeit, in der spaltende Kräfte zunehmend an Einfluss gewinnen, setzten die Religionsgemeinschaften ein beeindruckendes Beispiel für Verantwortung und Zusammenhalt, indem sie gemeinsame Werte wie Offenheit, Toleranz und Frieden in den Mittelpunkt stellten. Er betonte, wie wichtig es sei, dem Hass und der Spaltung entschlossen entgegenzuwirken, um den kommenden Generationen eine Welt in Frieden und Freiheit zu hinterlassen. Dass dies gelingen kann, hat der interreligiöse Gottesdienst in St. Margareta eindrucksvoll gezeigt.

 

Bildunterschrift:

  1. links vorne: Bürgermeister Adalbert Hösl, Diakon Heribert Schambeck, Rabbi Mendel Muraiti, Imam Bahadir Bayram, Pfarrer Hasso v. Winning, Pfarrerin Elke v. Winning, dritte Bürgermeisterin Heike Kattler
  2. links hinten: Gemeindereferent Pirmin Ströher, zweiter Bürgermeister Manfred Engl, Fathi Aksakal, Pfarrer Heinrich Weber, Meltem Ulusoy, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Fabian Schmidbauer, Theo Speiseder

Zurück zu Aktuelles

Weiterlesen … Interreligiöser Gottesdienst

  • Aufrufe: 5839
Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.